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Mehrjährige Gartenpflanzen und Sträucher 1

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Aronstab
Aronstab - Blüten im Herbst Der gefleckte Aronstab ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von ca. 40 Zentimeter erreicht. Als Wurzel besitzt er ein knolliges, walnussgroßes Rhizom. Die dunkelgrünen, gefleckten oder gemaserten Laubblätter sind pfeilförmig oder Herzförmig. Sie wirken im Frühjahr und Sommer sehr dekorativ. Die trichterförmigen Blüten sitzen dicht am Boden, man sieht sie kaum. Aber dafür leuchten die Früchte im Herbst umso mehr. Meist sind gar keine Blätter mehr vorhanden, nur noch die Stengel mit den roten Beeren, welche giftig sind!!!
Aronstab ist eine Waldpflanze und liebt demzufolge einen durchlässigen, feuchten Boden und einen halbschattigen bis schattigen Platz.
Vermehren kann man, indem man im Frühjahr oder Herbst den Wurzelballen teilt.


Blutberberitze
Blutberberitze Diese Art der Berberitze fällt auf durch ihre leuchtend dunkelrote Farbe. Man kann sie als Hecke pflanzen und auch als einzelner Strauch kommt sie super gut zur Geltung. Im Mai trägt sie viele kleine orange Blüten, die aber gar nicht so sehr zur Wirkung kommen, und daraus werden im Sommer winzig kleine rote Früchte. An den Standort stellt sie keine besonderen Ansprüche, nur braucht sie wie alle farbig belaubten Sträucher Sonne, um das intensive Rot gut ausbilden zu können. Steht sie im Schatten dann bleiben die Blätter grün. Sie ist natürlich auch absolut winterhart.
Bei der Vermehrung bin ich mir nicht so sicher, ob es mit Stecklingen klappt, mir ist es leider noch nicht gelungen. Aber im vorigen Jahr habe ich 2 kleine Pflänzchen mitten in der Wiese entdeckt und deshalb bin ich der Meinung, dass man die Berberitze über Samen vermehren kann. Ansonsten bliebe dann wohl nur noch die Absenkermethode, die ich beim Rhododendron schon ausführlich beschrieben habe.
Hat die Berberitze als Strauch einen freien Stand, dann lässt man sie am besten wachsen, so sieht sie am schönsten aus. Ansonsten ist ein Formschnitt jederzeit möglich. Aber Vorsicht, sie hat ganz gemeine Stacheln!!!


Blutjohannisbeere
Blutjohannisbeere Die Blutjohannisbeere ist ein mehrjähriger, absolut winterharter, halbhoher Zierstrauch. Wenn man ihn nicht zurückschneidet, dann kann er im Lauf der Jahre ca. 2 m hoch werden. Die Blüten erscheinen sehr zeitig, etwa mit dem Forsythia von April bis Mai. Die Farbe der Blüten kann von rot bis violett variieren. An der Form der Blätter oder wenn man eins zwischen den Fingern reibt, kann man am Geruch erkennen, dass es sich um eine Johannisbeerart handelt. Früchte bilder er aber keine aus.
Damit die Sträucher nicht verkahlen sollte man im Herbst oder im zeitigen Frühjahr das alte Holz rausschneiden. Umso mehr treibt der Strauch neu aus. Formschnitt macht man bei Bedarf, muss aber nicht sein. Die Blutjohannisbeere eignet sich gut für blühende Hecken.
Vermehren kann man ganz einfach durch teilen der Wurzelstöcke von älteren Pflanzen. Oder man senkt einen Trieb in die Erde ab und beschwert ihn mit einem Stein oder man klammert ihn mit einer Astgabel fest und wartet, bis sich nach ca. einem halben Jahr Wurzeln bilden und man den Trieb abtrennen kann. Da gibt es ja viele Möglichkeiten. Den hier auf dem Bild hab ich allerdings aus einem Steckling gezogen. Hab mir nach der Blüte ein Stück von einem halbverholzten Ast abgeschnitten und ins Wasser gestellt, bis er Wurzeln bekommen hat. Dann estmal in einen Topf gepflanzt bis sich ein kräftiger Wurzelballen bildet und dann ab damit auf die Wiese oder aufs Beet.
Je nach Bodengegebenheiten sollte man nach der Blüte in der Wachstumsphase auch mal ein bisschen düngen, muss aber nicht unbedingt.


Deutzie - Deutzia
Deutzie Die Deutzie ist ein mehrjähriger, winterharter, halbhoher Zierstrauch. Wenn man ihn nicht zurückschneidet, dann kann er im Lauf der Jahre je nach Sorte ca. 2 m hoch werden. Die Blüten erscheinen sehr zeitig, etwa mit dem Forsythia von April bis Mai. Die Farbe der Blüten kann von weiß bis zart roa variieren. Die Blätter fühlen sich rauh und hart an, da sie behaart sind.
Damit die Sträucher nicht verkahlen sollte man im Herbst oder im zeitigen Frühjahr das alte Holz rausschneiden. Umso mehr treibt der Strauch neu aus. Formschnitt macht man bei Bedarf, muss aber nicht sein. Die Deutzie eignet sich gut für blühende Hecken.
Vermehren kann man ganz einfach durch teilen der Wurzelstöcke von älteren Pflanzen. Oder man senkt einen Trieb in die Erde ab und beschwert ihn mit einem Stein oder man klammert ihn mit einer Astgabel fest und wartet, bis sich nach ca. einem halben Jahr Wurzeln bilden und man den Trieb abtrennen kann. Da gibt es ja viele Möglichkeiten.
Deutzien lieben lockeren, nährstoffreichen Boden und einen sonnigen bis halbschattigen und geschützten Platz.


Fette Henne - Sedum
Mitte August, kurz vor der Blüte Blüht den ganzen Herbst Die fette Henne ist eine ca. 50 cm hohe Staude, die im Laufe der Jahre sehr stattlich wird. Sie ist absolut winterhart. Es gibt auch weiße Arten, aber die meisten blühen in einem kräftigen dunkelrot, und zwar Ende August bis weit in den Herbst hinein. In Herbstblumesträußen ist fette Henne ein Blickfang. Sie hält in der Vase wochenlang, dabei muss aber das Wasser oft gewechselt werden, da es sonst leicht fault und übel riecht.
Die Pflanze zieht über Winter völlig ein, treibt aber im Frühjahr wieder kräftig aus und die Stauden werden von Jahr zu Jahr größer. Sie stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden und mag Sonne bis Halbschatten.
Vermehren kann man gut, indem man einfach ein Stück vom Wurzelballen absticht. Das geht das ganze Jahr über. Aber auch Zweige im Wasser bekommen willig wurzeln. Manchmal bewurzeln sogar die Blütenstiele in der Vase.
Im Frühsommer wird sie oft von Raupen befallen, die die Blätter abfressen, da hilft leider nur absammeln.


Flieder
weißer Fieder Flieder ist ein robuster, anspruchsloser, winterharter Strauch. Es gibt ihn in verschiedenen violett Tönen und in weiß. Er ist sehr beliebt wegen seiner zeitigen Blüte von April bis Mai und weil er so herrlich duftet. Dieser hier ist die wilde Variante, die oft in Hecken zu finden ist.
Er mag humusreichen, durchlässigen, neutralen Boden und bevorzugt einen sonnigen Standort. Regelmäßige Düngung während der Wachstumsperiode belohnt er mit einer üppigen Blütenpracht. Zu schwache Triebe schneidet man im Winter oder im zeitigen Frühjahr heraus.
Die Vermehrung funktioniert gut über Wurzelausläufer, die im nahen Umkreis der Pflanze erscheinen. Diese Ausläufer kann man einfach ausstechen. Ziersorten sollte man allerdings durch Stecklinge oder Absenker vermehren.


Forsythia
Forsythia Forsythia, im Volksmund fälschlicherweise auch oft Goldregen genannt, ist ja einer der Frühjahrsblüher schlechthin. Fast kein Vorgarten, wo seine leuchtend gelben Blüten nicht zu sehen sind. Er ist völlig unkompliziert zu halten. Meiner wächst in der Wiese und blüht jedes Jahr üppig. Nur ein bisschen Sonne sollte man ihm geben. Winterschutz ist nicht notwendig.
Das alte Holz sollte alle paar Jahre ausgeschnitten werden, weil die Blüten nur an den jüngeren Trieben erscheinen. Also nicht komplett kurz schneiden, da erntfernt man die Äste, die im nächsten Jahr blühen würden.
Vermehrung ist ganz einfach. Stecken Sie im Spätsommer, wenn der neue Wuchs beendet ist einfach ein paar Zweige mit zweijährigem Holz in die Erde, am besten in ein Beet, wo man es auch wiederfindet. Das hab ich vor 2 Jahren gemacht, einfach so, um es zu versuchen, und dieses Frühjahr hat die kleine Pflanze schon geblüht. Dann kann man an Ort und Stelle pflanzen.
Manchmal erscheinen auch Wurzelausläufer, die kann man dann natürlich auch ausgraben.


Funkien Funkien
Blüten der Funkie Funkien sind mehrjährige niedrige Stauden, die im Sommer blühen und mit Blüte ungefähr 60 cm hoch werden. Es gibt sie in verschiedenen Grüntönen oder zweifarbig, mit gelblichen bis weißen Streifen. Die großen Blätter wirken allein schon sehr dekorativ.
Funkien sind winterhart und benötigen keinen besonderen Schutz. Sie sind sehr beliebt für Schattengärten weil sie gut mit dunklen Ecken zurecht kommen. Aber auch im Halbschatten fühlen sie sich wohl.
Vermehren kann man durch teilen der Wurzelballen. Dabei bitte vorsichtig sein, weil die fleischigen Wurzeln schnell abbrechen.


Goldfelberich
Goldfelberich Goldfelberich blüht im Frühsommer ab Juni bis August an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Er liebt trockene Böden. Wenn man ihn lässt, dann bildet er im Laufe der Jahre riesige Polster von ca. 70 cm Höhe, wie auf meinem Bild gut zu sehen ist. Das war vor ein paar Jahren mal eine einzige Wurzel, die ich mir von einer Freundin mitgebracht hatte.
Vermehren kann man am besten im Frühjar oder Herbst, indem man einfach ein kleines Stück vom Wurzelballen absticht. Es geht auch im Sommer, dann aber erst in einen Topf pflanzen, in den Schatten stellen und auf die Hälfte einkürzen. Es dauert nicht lange und aus der Wurzel kommen die neuen Triebe.
Goldfelberich eignet sich gut für bunte Sommerblumensträuße, er hat aber eine unangenehme Eigenschaft, nach dem schneiden wirft er einige von den unteren Blüten ab.
Wollen Sie den Goldfelberich lange am blühen halten, dann schneiden sie die verblühten Rispen ab und aus den Blattachseln erscheinen neue Stiele, die dann bald wieder blühen.


Goldregen Goldregen
einjähriger Sämling In einem Gartenkatalog hab ich mal gelesen, Goldregen müsse veredelt werden, damit er gut blüht. Den hier hab ich vor ein paar Jahren selber gezogen aus Samen. Also bilden Sie sich selbst ein Urteil. An den Boden stellt er keine besonderen Ansprüche, kalkhaltige Böden sind allerdings von Vorteil. Winterschutz ist auch nicht nötig. Nur vielleicht in den ersten 2 Wintern? Hab ich aber auch nicht gemacht. Ich hab den Goldregen nur vorläufig in ein Beet gepflanzt, wo ich ihn im Frühjahr auch wiederfinde.
Man steckt die Samen in die Erde, sobald sie am Baum ausgereift sind. Bis zum Herbst werden die Pflanzen noch ca. 5 cm groß. Im Frühjahr werden sie dann erstmal in Töpfe vereinzelt.
Ich gebe gern Samen ab. Bei Interesse schicken Sie mir einfach eine Mail. Es kostet Sie nur einen frankierten Rückumschlag.
Goldregen ist in allen Teilen giftig, besonders aber die Fruchthülsen!!!


Goldrute
Goldrute Die Goldrute findet man sehr oft an Straßenrändern oder Feldwegen. Sie liebt trockene, schwere Böden und blüht ab August bis in den späten Herbst. Da man die Goldrute eigentlich eher zu den Unkräutern zählen kann, bedarf sie keinerlei besonderer Pflege oder Winterschutz. Wenn man sie im Zaum hält, dann hat man herrlich leuchtende gelbe Farbtupfer im Staudenbeet. Auch für Blumensträuße ist die Goldrute gut geeignet. Die Stauden werden je nach Standort ca. 1,50 m hoch, vermehren kann man sie durch Teilung des Wurzelballens, dazu reicht es, wenn man einfach mit dem Spaten ein Stück absticht. Oder man schaut im Frühjahr nach kleinen Pflänzchen, die sich durch ausgefallenen Samen vermehrt haben.

Harlekin-Weide
Harlekin-Weide Im Gartencenter werden die Harlekin-Weiden immer auf Hochstamm angeboten. Da sehen sie natürlich sehr imposant aus. Aber diese hier habe ich aus einem mitgebrachten Zweig selbst gezogen, der im Wasserglas sehr schnell Wurzeln bekommen hat.
Die Weide ist jetzt 2 Jahre alt und hat den Winter über im Topf draussen überstanden, also erscheint sie mir sehr robust und absolut winterhart. Jetzt benötigt sie wohl nur einen radikalen Rückschnitt, um eine dichte, kugelförmige Krone zu bekommen. Im Herbst werde ich sie dann auspflanzen. Des weiteren will ich den Versuch starten, sie auf eine robuste Unterlage (eine einfache Korbweide) zu veredeln. Sollte es mir gelingen, dann werd ich hier natürlich darüber berichten.


Hartriegel
Hartriegel Blüten
Hartriegel gibt es in vielen verschiedenen Farben. Sehr schön sind die farbigen Äste im Winter, die bei einigen Sorten kräftig rot sind. Die Blüten sind eher unscheinbar, aber die bunten Blätter machen ihn sehr interessant als Einzelpflanze oder in blühenden Hecken. Sie sind auf jeden Fall immer ein Hingucker.
An den Boden stellt der Hartriegel keine besonderen Ansprüche. Um kräftige Farben am Laub auszubilden, benötigt er jedoch viel Sonne. Einen Formschnitt kann man im zeitigen Frühjahr vornehmen.
Vermehren kann man durch Stecklinge. Ich hab mal einen abgebrochenen Ast den ganzen Sommer über in einer Ecke vom Gartenteich stecken gehabt, dort hatte er bis zum Herbst Wurzeln bekommen. Aber auch die Absenkermethode ist möglich. Lesen Sie dazu bitte die Anleitung beim Rhododendron.

Heide - Erika, winterhart
Heidebeet Die winterharte Heide kann man am häufigsten in den Farben weiß und rot kaufen. Sie wird gern für den Herbst- und Winterschmuck auf Gräbern benutzt.
Aber man muss sie im Frühjahr nicht immer wegwerfen. Schnee- und Besenheide brauchen im zeitigen Frühjahr nach der Blüte einen Rückschnitt. Kürzen sie die Pflanzen um ein Drittel, dann verkahlen sie nicht. Sie wachsen wieder kräftig nach und können im nächsten Herbst wieder blühen.
Ist die Heide im Frühjahr eingegangen, dann liegt das meist nicht am Frost sondern daran, dass die Pflanzen in der gefrorenen Erde einfach vertrocknen. Gießen sie also an wärmeren Tagen die Heide, dann sollte sie den Winter gut überstehen.
Davon ausgenommen ist natürlich die einjährige Heide. Die ist zwar viel dekorativer aber eben nicht winterhart. Wenn sie sich beim Kauf nicht sicher sind, dann lieber nachfragen!
Wenn man Erika mehrere Jahre kultiviert, dann geben sie ihr einen schattigen Platz und achten darauf, dass die Erde leicht sauer ist. Also keinen normalen Blumendünger verwenden, sonderns solchen für Koniferen, der keinen Kalk enthält. Ansonsten ist Heide nicht sehr anspruchsvoll, sie darf nur nie ganz austrocknen, weil es sich um eine Moorbeetpflanze handelt.


Hopfen
Hopfen Hopfen ist eine mehrjährige, absolut winterharte Rankpflanze. Da er in einem Jahr mehrere Meter wachsen kann eignet er sich besonders gut zum begrünen von Wänden, Gitterzäunen oder kleinen Gartenlauben. Wie man hier sehen kann, ist er im Herbst, wenn er blüht, ein absolutes Highlight im Garten. Leider trockenen die Ranken im Spätherbst vollständig ab, so dass man einige Mühe hat, die Reste zu entfernen. Im Frühjahr treibt er dann wieder neu aus den Wurzelballen. Er stellt keine Ansprüche und kommt fleissig jedes Jahr wieder.
Vermehrt wird Hopfen, indem man die Wurzelballen teilt. Oder schneiden Sie im Sommer ein paar kräftige Triebe ab und stellen sie ins Wasser. Es dauert nur wenige Tage bis sich Wurzeln bilden. Dann erstmal in einen Topf einpflanzen und im Herbst an Ort und Stelle.


Hortensien
einfache Gartenhortensie Stecklinge einer gefüllten Hortensie
Hortensien sind sehr anspruchslose Langzeitblüher. Man kann sie an Ort und Stelle auspflanzen, dann sollte man aber etwas Winterschutz geben. Z.B. mit Reisig abdecken oder mit Mulch anhäufeln. Aber am besten blühen sie, wenn man sie in Kübel pflanzt und ins Winterquartier holt. Das muss aber nicht unbedingt ganz frostfrei sein, und sie werden im Frühjahr auch als erstes rausgeräumt.
Man schneidet im Frühjahr soweit zurück, wie das Holz noch grün und gesund ist, denn die Hortensien treiben nicht nur neu aus der Erde sondern auch an den alten Stielen. Im Zweifelsfall lieber ein Stück mehr dranlassen, kann man später noch abschneiden, wenn es tot ist.
Der Standort sollte hell aber nicht unbedingt sonnig sein. Die Hortensie auf dem linken Bild hat den ganzen Sommer über an einer Nordwand gestanden.
Durch die kräftigen Blätter braucht sie aber an warmen Tagen viel Wasser. Am besten steht sie in einem Untersetzer, da kann man immer sehen, ob noch genug Wasser da ist. Gedüngt wird ab dem Austrieb. Wenn sie dann richtig im Wuchs steht, etwas mehr als am Anfang. Aber ca. alle 2 Wochen ist ausreichend.
Vermehren kann man durch Kopfstecklinge. Ich habe es selber auch erst im letzten Jahr probiert. Hab mir im Herbst zwei Stecklinge von einer gefüllt blühenden Hortensie geschnitten, einen ins Wasser gestellt und den anderen gleich ein einen kleinen Topf mit Erde gedrückt und mit einer gelöcherten Folie abgedeckt. Es sollten 3 Blattpaare stehenbleiben und die grossen Blätter habe ich einfach bis zur Hälfte zurückgeschnitten, damit die Verdunstung nicht zu groß ist.
Beide Stecklinge haben nach kurzer Zeit (ca. 2-3 Wochen) gleichzeitig Wurzeln bekommen. Und wie auf dem Bild zu sehen ist, kommen auch schon neue kleine Triebe aus der Erde. Also sollte die Vermehrung wohl geglückt sein.


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