Kugelkakteen sind auch für Anfänger recht leicht zu halten.
Hier ein paar von den wichtigsten Arten:
  • Astrophytum, die sogenannte Bischofsmütze, blüht immer gelb. Die Formen sind abweichend, aber immer erkennt man sie an der kantigen Form und der blaugrünen Farbe.
  • Echinopsis heißt im Volksmund auch Bauernkaktus. Wenn er eine bestimmte Größe erreicht hat, besticht er durch Blüten die an langen Kelchen sitzen und oft ein vielfaches der eigenen Körpergröße erreichen.
  • Rebutia und Aylostera sind die typischen, kleinbleibenden Kugelkakteen, die in allen möglichen Farben zu finden sind. Die Blüten kommen seitlich aus dem Körper heraus und je nach Sorte in Massen. Sie blühen, wenn man Glück hat schon im 2. oder 3. Jahr. Nach einigen Jahren vermehren sie sich durch Kindel und sie können teilweise richtige Polster bilden. Ein wunderschöner Kaktus für die Fensterbank.
  • Lophophora Williamsi ist der sogenannte Schnapskopf. Er hat nur kleine unscheinbare rosa Blüten. Aus dem Fleisch dieser Kakteen sollen die Indianer früher Rauschmittel hergestellt haben.
  • Gymnocalycium blüht nur aus dem Scheitel heraus. Er mag es, wenn man der Erde etwas Ziegelgrus beimengt. Wenn ihm was nicht gefällt, dann hört er einfach auf zu wachsen. Dann sollte man umtopfen und ein wenig düngen. Er kann Blüten bilden, die im Verhältnis zum Körper riesengroß werden.
  • Mammillarien blühen immer in einem Kranz nahe dem Scheitel. Vorsicht beim anfassen, sie haben Stachel mit Widerhaken. Da reicht schon eine Berührung und sie verhaken sich schmerzhaft in der Haut. Mammillarien sind erst kugelig aber im Alter strecken sich die Körper etwas.
  • Notocactus blüht auch immer aus dem Scheitel. Er kann auf einmal mehrere Blüten hervorbringen, die in herrlichen Farben leuchten. Mittlerweile werden sie auch schon durch Kreuzungen gezüchtet. Aber diese Pflanzen sind oft nicht sehr widerstandsfähig.
Kugelkaktus Opuntia


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