Basilikum

das Kraut der Götter. Seine kühle Schärfe verfeinert Pizzen und mediterrane Nudel- und Tomatengerichte. Man sollte es immer erst kurz vor dem Servieren auf die Speisen geben, weil es schnell schwarz wird. Basilkum immer locker zupfen und nicht schneiden, es wird an den Schnittstellen zu sehr gedrückt und dadurch rasch bitter.
Basilikum gibt es groß- und kleinblättrig und in verschiedenen Farben. Es ist einjährig und muss jedes Jahr neu ausgesät werden. Oder sie versuchen einmal folgendes:


Basilikum auf der Fensterbank ziehen
ist Ihnen das auch schon passiert, sie kaufen ein Töpfchen Basilikum, brauchen aber nicht alles und ein paar Tage später kippen die restlichen Pflanzen um. Das liegt daran, dass die Pflanzen bei künstlichem Licht gezogen werden und viel zu dicht stehen. Dadurch wachsen sie zu schnell zu hoch und die Stiele sind nur dünn und schwach. Sie können die Pflanzen nicht ausreichen ernähren und so ist das eingehen wohl schon vorprogrammiert. Versuchen Sie mal folgendes: ein paar Zweige auf halber Höhe abschneiden und ins Wasser stellen. Die meisten werden nach einigen Tagen Wurzeln bekommen und die so selber gezogenen Pflanzen sind dann kräftiger als die gekauften. Wenn man zusätzlich noch die Spitzen entfernt, dann verzweigen sie sich auch kräftig. Solche Töpfe kann man den ganzen Sommer über haben, entweder auf der Fensterbank, Terasse oder im Freien. Basilikum liebt viel Sonne und Wärme. Steht es zu kalt (z.B. in der Nacht) dann werden die Blattränder schwarz.
Verwenden Sie nach Möglichkeit Ton- oder Terrakottatöpfe. Die halten über Nacht besser die Wärme.

Basilikum für die Gesundheit
Es hilft zum entschlacken und entgiften. Auf die Nieren wirkt es entwässernd, es regt den Stoffwechsel an und aktiviert den Fettabbau.

TIPP! Pasta mit Basilikum:
Versuchen Sie mal anstatt Pesto einfach gezupftes Basilikum, 2-3 EL Olivenöl und nach Geschmack geriebenen Parmesan oder in Würfel geschnittenen Mozarella unter die Pasta zu rühren.

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