Bohnenkraut Bohnenkraut, Bergbohnenkraut

Hier unterscheidet man zwischen dem einjährigen Bohnenkraut und dem Bergbohnenkraut. Das Bergbohnenkraut ist eine kleine, mehrjährige Staude, die nicht höher als 30 cm wird. Es liebt Sonne, ist anspruchslos an den Boden und auch gut für Steingärten geeignet. In rauhen Wintern benötigt es allerdings einen Winterschutz.
Das Sommer - Bohnenkraut dagegen ist einjährig und wird im April unter Folie oder im Mai direkt ins Freiland gesät. Bohnenkraut ist ein Lichtkeimer! also den Samen nicht mit Erde abdecken.Das einfache Bohnenkraut liebt leichte Böden und übersteht im Sommer auch mal eine Trockenperiode. Im Geschmack und in der Anwendung unterscheiden sich die beiden Sorten aber nicht.


Küche:
Man verwendet das geschnittene Kraut frisch, getrocknet oder gefrostet. Wegen seinem beißend - pfeffrigen Geschmack bitte nur sparsam anwenden. Es passt zu Fleisch, Wild und Wurst, besoders natürlich (wie der Name schon sagt) zu Hülsenfrüchten wie grünen Bohnen.

Gesundheit:
Bohnenkraut wirkt verdauungsfördernd und verhindert Blähungen.

TIPP! Pilzbohnen:
Geben Sie 2 EL Öl in eine Pfanne, dazu etwas gewürfelten, durchwachsenen Speck und eine Zwiebel, halbiert und in Ringe geschnitten. Beides kurz andünsten, eine kleine Dose abgetropfte grüne Bohnen und geschnittene Champignons dazu. Gewürzt wird nur mit Pfeffer, Salz und Bohnenkraut, im Idealfall frisch, aber getrocknetes geht genauso gut. Alles gut durchschmoren und am Ende je nach Geschmack etwas schärfer anbraten. Kurz bevor die Bohnen fertig sind, kann noch ein kleines Stück Butter für den Geschmack dazu. Garniert wird am Ende mit gehackter Petersilie.
Dazu Salzkartoffeln und Buletten oder Hammelbraten.


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