Lavendel

Lavendel ist ein halbhoher Strauch (max. 60 cm) mit länglichen, silbergrünen Blättern. Ab Juli zeigen sich an langen Stielen die blau - violetten duftenden Blüten in der Form eines Quirls. Lavendel liebt trockene, kalkhaltige Böden und einen sonnigen Standort. Das ist wohl auch der Grund, dass es in der kargen Karstlandschaft der Provence in Südfrankreich diese herrlichen Lavendelfelder gibt. Vermehrt wird Lavendel durch Samen oder Stecklinge (Vorkultur in Töpfen ist ab März möglich).
Aber ich glaube am besten kommt man, wenn man sich eine kleine Pflanze im Gartencenter holt. Da stehen sie bei den Gewürzen und sind nichtmal allzu teuer. Lavendel ist gut als buschige oder hochstämmige Kübelpflanze geeignet, wenn man seine Bedingungen erfüllen kann, aber im Kübel benötigt er einen Winterschutz. Man sagt, Lavendel zwischen Rosen gepflanzt, vertreibt Blattläuse.


Küche:
Man verwendet die jungen Triebe frisch, die Blüten werden in Sträußen getrocknet, für Duftsäckchen und als Badezusatz verwendet, oder auch für Tee und Kräutergeist. Die jungen Blattspitzen als Gewürz passen zu Soßen, Eintöpfen und Fisch, man muss sie mitkochen.

Gesundheit:
Lavendel als Tee oder Duft wirkt nervenberuhigend, schlaffördernd, als Tee blähungstreibend, den Gallenfluß anregend. Lavendelgeist ist zum einreiben bei Rheuma.

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