Liebstöckel

Liebstöckel ist ein Doldenblütler und wird ca. 1,50 m hoch, in feuchten Böden wohl noch höher. Er treibt jedens Jahr aus den Wurzelstöcken kräftige, hohle Stengel mit den großen, gefiederten Blättern, die stark nach Maggiwürze riechen und schmecken. Darum heisst es wohl auch Maggikraut. Die Blüten erscheinen dann im Sommer, sollten aber, wenn man das kräftige Kraut erhalten will, lieber abgeschnitten werden. Wenigstens einen Teil davon. Im Herbst trocknet die Pflanze komplett ab und verschwindet. Aber keine Angst, sie treibt im Frühjahr wieder aus. Vermehren kann man Liebstöckel gut, indem man den Wurzelballen teilt oder durch Aussaat im Frühjahr. Liebstöckel liebt feuchte Böden und eine halbschattige Lage.

Küche:
Man verwendet die zarten Blätter frisch, getrocknet oder gefrostet. Es passt gut zu Suppen, Eintöpfen, Soßen und auch Fleischspeisen. Da die Pflanze im Frühjahr bis Sommer die schönsten und aromatischsten Blätter haben, sollte man sich unbedingt einen Vorrat einfrosten oder trockenen!!!

Gesundheit:
Liebstöckel wirkt verdauungsfördernd, blähungs- und harntreibend.

TIPP! Kartoffelsuppe:  Suppen und Eintöpfe werden am schmackhaftesten, wenn man einen Teil der Blätter ganz mitkocht, anschließend wieder herausnimmt und den anderen Teil zum Schluß gehackt dazu gibt.

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