Meerrettich

Meerrettich ist ein Kreuzblütler und sein Kraut und die Blütenstände werden bis 1 m hoch. Die weißen Blüten erscheinen ab dem zweiten Jahr. Er hat kräftige stangenförmige Wurzeln und dünne Nebenwurzeln. Diese können zur Vermehrung genommen werden. Man verwendet vom Meerrettich die starken Wurzeln und die kleinen gräbt man einfach wieder ein. Meist treibt die Pflanze aber auch sowieso wieder aus den Wurzeln die im boden geblieben sind. Man muss also keine Angst haben, dass man ihn ganz entfernt beim ausgraben.
Er braucht einen nahrhaften und feuchten Boden, der tiefgründig gelockert werden sollte, damit sich die Hauptwurzel nicht allzusehr verzweigt. Natürlich kommt er auch mit anderen, kargen Böden aus, dann ist aber die Ausbeute aus den Wurzeln nicht allzu groß. Er verwildert dann eher.
Geriebener Meerrettich ist eine delikate, scharfe Speisewürze, aber auch ein altes Volksheilmittel.


Küche:
Man verwendet die geriebenen Wurzeln frisch oder gefrostet. Man kann aber auch für den Wintervorrat ein paar Wurzeln in Sand einschlagen.
Er paßt gut zu Fleisch, Fisch, Wurst, Eiern, Tomaten oder Quark. Zum einlegen von Sauerkonserven wie Gurken nimmt man ganze Wurzelstücke.


Gesundheit:
Meerrettich wirkt verdauungsfördernd, harntreibend und antibiotisch.

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