Petersilie

Petersilie ist eine zweijährige Kräuterpflanze. Sie wird wohl in deutschen Küchen am meisten verwendet. Es gibt sie mit glatten und krausen Blättern. Welche man bevorzugt, das ist wohl Geschmackssache. Die möhrenähnliche Wurzel bringt im ersten Jahr nur die Blattrosetten hervor. Blüten erscheinen erst im zweiten Jahr, und zwar ab Juni/Juli. Deshalb sollte man sie auch jedes Jahr nachsäen, denn wenn die Blüten ert einmal da sind, dann leidet das Aroma der Petersilie und die Blätter direkt an den Blütenstielen schecken eher bitterlich. Petersilie ist dankbar für humose, nährstoffreiche Böden, genügend Feuchte und eine halbschattige Lage. Frischen Stallmist verträgt sie aber nicht. Die Aussaat erfolgt ab März direkt ins Beet. Am besten markiert man die Zeilen mit Radieschensamen, da Petersilie recht langsam keimt. Ich hab mal gehört, man soll sie jedes Jahr an einen anderen Platz pflanzen, weil sie dem Boden bestimmte Nährstoffe entzieht. Man pflückt die Blätter immer von außen. Das Herz darf nicht verletzt werden.

Küche:
Petersilie kann frisch, getrocknet, gefrostet oder eingesalzen verwendet werden. Sie ist äußerst vielseitig und passt gut zu Salaten, Suppen, Soßen, Eintöpfen, Kartoffeln, Fleisch, Gemüse und Grünen Soßen.

Gesundheit:
Petersilie wirkt appetitanregend, verdauungsfördernd, harntreibend und blutreinigend.

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