Waldmeister

Waldmeister ist eine kleine, schmalblättrige Pflanze. Er ist mehrjährig und bildet im Lauf der Jahre dichte Polster. Die kleinen weißen, duftenden Blüten erscheinen im Mai. Da Waldmeister in der Natur im Wald an feuchten Stellen oder Bächen wächst, braucht er einen lockeren feuchten Boden und einen schattigen Standort. Vermehren kann man ihn, indem man die Polster einfach teilt. Die Aussaat erfolgt im Herbst, denn Waldmeister ist ein Frostkeimer.

Küche:
Verwendet wird das gesamte Kraut kurz vor der Blüte ab dem zweiten Jahr. Es kann frisch und abgewelkt sein oder getrocknet werden. Waldmeister ist unentbehrlich in der Maibowle, passt auch gut zu Fruchtsäften und Apfelgelee. Getrocknet soll es gegen Motten helfen.
Das kräftigste Aroma hat Waldmeister, wenn er einen Tag abgewelkt ist.


Gesundheit:
Waldmeister hilft gegen Nervosität und schlechten Schlaf, ist krampflösend und wundheilend. Trotzdem wird Waldmeister nur in geringen Mengen empfohlen, da man ihm nachsagt er wäre in großen Mengen leberschädigend. Der Inhaltsstoff Cumarin kann in größeren Mengen zu Kopfschmerzen führen.

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