Zitronenmelisse

ist eine mehrjährige Staude, die im Lauf der Jahre eine ansehnliche Größe erreicht. Ihre Blätter und Blüten sehen den Brennnesseln ähnlich. Wie der Name schon sagt, riecht sie sehr angenehm frisch nach Minze und Zitrone. Die Blüte zeigt sich ab Juli in weiß bis bläulich. Sie liebt einen geschützten Standort mit durchlässiger Erde. Ansonsten ist sie sehr anspruchslos. Vermehren kann man durch teilen der Wurzel oder Stecklinge. Manchmal erledigt sie das aber von allein, wenn Samen ausfällt. Man muss nur die kleinen Pflänzchen bei Zeiten erkennen. Wenn die Pflanze zu groß wird, dann kann man sie zu jeder Jahreszeit einfach kräftig zurückschneiden, das nimmt sie nicht übel. Die so gewonnenen Blätter an einem schattigen, luftigen Ort trocknen und zu Tee zerreiben.

Küche:
Man verwendet Triebe und Blätter, frisch oder getrocknet. Zitronenmelisse eingnet sich auch gut zum einfrosten, z.B. zum Würzen von Tee, Säften oder Cocktails. Dazu das gehackte Kraut in Eiswürfelformen geben, etwas Wasser dazu, und schon hat man für heisse Tage die leckersten Eiswürfel.
Weiterhin verwendet man sie zu Salaten, Desserts oder Reisgerichten. Die Melisse verleiht allem eine fruchtig - frische Note.


Gesundheit:
Tee und Melissengeist wirken beruhigend, schlaffördernd und krampflösend. Auch anzuwenden bei nervösen Kopfschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden.

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