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Kübelpflanzen für Balkon und Terrasse 1

Extra Tipp! immer wieder gefragt: Geranie bekommt gelbe Blätter

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Agapanthus - Schmucklilie
Begonien
Bougainvillea
Cinerarie - Aschenblume
Datura - Trompetenblume
Fuchsia - Glockenstock
Geranien, hängend und stehend
Impatiens - Fleißiges Lieschen - Balsamine
Inka Lilie - Alstroemeria
Korallenstrauch
Malve - Schönmalve
Nadelkissen - Leucospermum (Protea)
Oleander
Olivenbaum
Ornithogalum Dubium - Stern von Betlehem
Petunie
Princess Lilie - Alstroemeria
Red Kakatoo - Clianthus puniceus
Solanum - Enzian
Spaltblume - Schizanthus - Bauernorchidee
Sternblüte - Sternbusch - Grewia Caffra
Wandelröschen
Wüstenerbse - Ruhmesblume
Zitronenpelargonie
Zylinderputzer


Agapanthus - Schmucklilie
Agapanthus Agapanthus stammt aus Afrika. Er hat keine Zwiebeln wie man annehmen könnte, sondern dickfleischige Wurzeln, die gut Wasser speichern können. Mit Blüte kann er 1,50 m hoch werden.
Um ihn jedes Jahr wieder zur Blüte zu bringen, muss man allerdings einiges beachten. Pflanzen Sie den Agapanthus nicht um, bevor er den Topf auseinanderdrückt. Er kann gut 10 Jahre im gleichen Topf bleiben. Je mehr Pflanzen im Topf sind, um so besser. Er mag es eng im Topf!
Und wenn man umtopfen muss, dann auch nur eine Nummer größer. Verwendet wird lockeres, durchlässiges Substrat damit die fleischigen Wurzeln nicht faulen. Von März bis August alle 14 Tage einen Flüssigdünger geben. Wenn der Samenansatz beginnt, dann stellt man das düngen ein und es wird auch schon etwas weniger gegossen. Bei Temperaturen um die 10 Grad holt man die Schmucklilie schon rein. Sie sollte hell stehen und mindestens 4 Wochen trocken und kühl bei 5-10 °, diese Ruhephase benötigt sie zum Blütenansatz. Im Frühjahr kann man den Kübel dann schon wieder langsam an Wärme und Wasser gewöhnen, ins Freie darf er aber erst nach den Eisheiligen.
Es gibt den Agapantus übrigens auch in weiss.


Begonien - Schiefblatt
Blattbegonien Gottesaugen - Eisbegonie Knollenbegonie
Das Bild der Knollenbegonie wurde mir von Dr.K.D.Zinnert zur Verfügung gestellt.

Begonien heißen auch Schiefblatt, weil ihre Blätter unsymmetrisch an den Stengeln stehen. Es gibt sie in vielen verschiedenen Arten und sie passen eigentlich in mehrere Pflanzenkategorien. So z.B. Knollenbegonien, wo man die Wurzelknollen überwintern kann, dann die größeren Blatt- oder Rexbegonien die als Zimmer- und Balkonpflanze nutzbar sind und die man gut überwintern kann, und nicht zuletzt die kleineren Arten wie Gottesaugen oder fleißiges Lieschen, wo die Überwinterung eher nicht lohnenswert ist.
Aber in der Pflege und den Ansprüchen sind sie sich alle ähnlich.
Begonien vertragen keine direkte Sonne. Sie wollen mindestens halbschattig stehen und vertragen auch einen Platz nach Norden.
Die Knollenarten müssen trocken und warm (ca. 12 Grad) überwintert werden. Ende Februar sollte man sie durch leichte Wassergaben zu neuem Wachstum anregen. Die Blattarten auch zwischen 12 und 18 Grad überwintern, sie müssen aber feucht gehalten werden. Stehen sie zu kalt, dann können sie ohne erkennbaren Grund einfach eingehen, die fleischigen Stengel fangen dann an zu faulen. Und stehen sie zu warm, dann treiben sie zu früh und vergeilen. Auf alle Fälle brauchen sie aber im Frühjahr einen kräftigen Rückschnitt.
Begonien lieben einen leichten und lockeren Boden, der mit Laub, Sand und Torf gemischt sein kann. Die Stengel sind sehr empfindlich gegen Nässe, es bildet sich schnell Moder oder Fäulnis. Darum gießt man am besten in den Untersetzer. Gedüngt wird von März bis August alle 4 Wochen. Dann nicht mehr, damit sich die Pflanzen auf die Ruhezeit vorbereiten können.
Vermehren kann man Begonien gut durch Kopfstecklinge, die im Wasserglas willig Wurzeln bekommen, die Knollenbegonien vermehrt man durch Teilen der Knollen.
Lesen sie dazu auch bei den fleißigen Lieschen.


Bougainvillea
Bougainvillea Bougainvillea, auch Drillingsblume genannt, ist eine Kletterpflanze. Sie verdankt diesen Namen den leuchtenden Hochblättern, die immer zu dritt stehen. Die Arten die bei uns gut wachsen, stammen eigentlich aus Brasilien.
Die Pflege ist relativ einfach. Bougainvillea blühen im Freien von Mai bis September oder in geheizten Wintergärten sogar ganzjährig. Sie benötigt allerdings einen sandig-tonigen gut durchlässigen Boden und einen sehr sonnigen, warmen, wind- und regengeschützten Standort, sowie im Sommer sehr viel Wasser und Nährstoffe. Im Winter wird nur sparsam gegossen und die Temperaturen sollten von etwa 10 bis 15 Grad sein. Das Laub darf über Winter nicht vollständig abfallen. Vor oder nach der Winterruhe kann ein kräftiger Rückschnitt erfolgen. Umgetopft wird, wenn nötig, im Frühjahr. Während der sommerlichen Blütezeit verträgt sie keinen Standortwechsel, sie reagiert darauf oft mit Abwerfen der Blüten.
Die Vermehrung durch Absenker oder Stecklinge ist möglich, aber schwierig. Man kauft die Pflanzen besser.


Cinerarie - Aschenblume - Läuseblume
Cinerarie Genau dann wenn der Winter zu Ende ist erfreuen uns die Cinerarien mit ihrem wunderschönen Blütenschmuck in fast allen Farben. Wenn die Blüte zu Ende ist, dann gehen die Pflanzen normalerweise ein und man wirft sie weg. Der Versuch, sie weiter zu ziehen lohnt meist nicht. Cinerarien sollten hell, aber nicht vollsonnig, luftig und kühl stehen. Bei 8 bis 16 Grad halten die Blüten am längsten. Sie können im Zimmer genauso wie im Freien stehen, dann allerdings vor Nachtfrösten schützen. Man gießt regelmäßig, je wärmer umso mehr. Eine Düngergabe zwischendurch kann die Blütezeit verlängern. Ausgesät wird im Herbst aber es ist wohl sinnvoller die Pflanzen im Frühjahr blühend zu kaufen.
Früher sagte man, sie würden Läuse anziehen, aber mittlerweile sind Züchtungen entstanden, die gegen Schädlinge nicht mehr so anfällig sind. Ascheblume heisst sie wohl auch deswegen, weil man sie nach der Blüte wegwirft.


Datura - Trompetenblume

Die Trompetenblumen vertragen viel Sonne und blühen fleissig den ganzen Sommer über. Aber wenns sehr warm ist, dann brauchen sie Unmengen Wasser und Dünger. Man sollte deshalb (und auch wegen der Standfestigkeit) den Topf nicht zu klein wählen und nach Möglichkeit noch einen Untersetzer drunter stellen.
Im Herbst, wenn die Nächte zu kalt werden, muss man sie über Nacht schon reinräumen, weil de Blüten ganz schnell schwarz werden, auch wenn die Temperaturen noch über Null sind.
Vor dem endgültigen Einräumen kann man sie gut und gern um die Hälfte zurückschneiden.
Überwintert wird unbedingt frostfrei. Stehen die Trompeten hell genug, dann treiben sie den ganzen Winter etwas aus. Bei mir hat im Hausflur sogar mal eine an Weihnachten geblüht. Dann sollte man auch vorsichtig giessen.
Ansonsten verlieren sie alle Blätter und können auch austrocknen.
Die Pflanzen, die über Winter nicht ganz austrocknen, blühen dann aber im Sommer auch eher und öfter. Jedenfalls ich habe diese Erfahrung gemacht. Die trocken überwinterten brauchen lange bis zur Blüte.
Vermehrung: ist überhaupt kein Problem. Es funktioniert über Kopf- oder Stammstecklinge jeder Größe. Einfach in ein Wasserglas gestellt und die Wurzeln lassen nicht lange auf sich warten.


Glockenstöcke (Fuchsia)

Die Fuchsie, für mich eine der schönsten und reich blühendsten Kübelplanzen.
Die drei Fotos stammen aus meiner Sammlung. Ich mag Fuchsien sehr, weil, wenn man sie regelmässig gießt und düngt, dann blühen sie beinahe den ganzen Sommer. Nur mögen sie keine pralle Sonne und die Hitze in den letzten Wochen ist ihnen auch nicht so gut bekommen. Überwintert werden sie bei mir aus Platzmangel im Keller, wo sie auch schon mal 0 Grad aushalten müssen. Aber das mache ich natürlich nur mit kräftigen Pflanzen. Die kleinen und nachgezogenen Pflanzen müssen dann irgendwo im Haus unterkommen.
Sollten sich im Winter dann manchmal Blattläuse einnisten, so bekomme ich die im Frühjahr, wenn die Pflanzen dann raus können, ganz leicht mit BI 58 weg. Aber bitte erst anwenden, wenn die Töpfe wirklich raus können, denn das stinkt fürchterlich ;-))
Im Frühjahr, wenn die Pflanzen neu austreiben, ruhig sofort richtig düngen. Viele sagen, das soll man nicht machen, aber nach meinen Erfahrungen ist das die beste Methode, schnell einen kräftigen Wuchs zu erzielen.
Vermehren kann man den ganzen Sommer über durch Stecklinge. Einen kräftigen Zweig abschneiden, der etwa 3 - 4 Blattpaare hat, die unteren Blätter und Blütenansätze entfernen und ins Wasser stellen. Das Wasser öfter wechseln, damit es nicht fault.


Geranien, hängend und stehend

Geranien sind die Dauerblüher im Sommer. Bei Sonnenschein sind sie unschlagbar, aber in einem verregneten Sommer machen sie viel Arbeit, weil sie ständig ausgeputzt werden müssen. Sie vertragen volle Sonne, also bitte den Geranien immer den hellsten Standort einräumen.
Letztens habe ich gelesen, dass sich das Überwintern nicht lohnt. Dem kann ich aber nicht einfach so zustimmen, denn Geranien werden von Jahr zu Jahr schöner und die Blüten immer größer. Die rosa Geranie auf dem linken Bild ist schon viele Jahre alt und die rote hat einen Winter überstanden. Man sollte sie aber ziemlich trocken und kühl (auf alle Fälle frostfrei)überwintern. Wenn sie im Frühjahr anfangen zu treiben, dann unbedingt ins Licht stellen, denn die ersten Triebe sind schwach und hellgrün. Die gehen in der Sonne sowieso wieder kaputt. Deshalb ruhig diese Triebe nochmal zurückschneiden und dann kräftig düngen.
Da teilen sich die Meinungen, denn man liest oft, dass man am Anfang nicht düngen soll. Aber meine Schwägerin (der übrigens die rosa Geranie gehört) und ich, wir haben das ausprobiert und festgestellt, dass eine gute Startdüngung die Pflanzen richtig gut zum Wachsen und zeitigen Blühen bringt.
Im Sommer dann auch alle 2 Wochen düngen, dann werden sie viel Freude an den Geranien haben.
Die Vermehrung ist ganz leicht durch Stecklinge. Diese kann man den ganzen Sommer über schneiden. Einfach einen gut entwickelten Trieb ca. 10 - 15 cm lang abschneiden, bis zur Hälfte die unteren Blätter entfernen und in ein Glas mit Wasser stellen. Blütenansätze müssen auch entfernt werden.
Andere schwören darauf, die Stecklinge gleich in Erde zu stecken und mit einer gelöcherten Folie abzudecken. Es funktioniert beides. Wenn man Pflanzen retten will, dann kann man das auch noch im Herbst versuchen. Es gelingt nicht immer, aber wenn die Stecklinge nicht allzu kalt stehen, dann kann man es durchaus schaffen. Die so gezogenen Pflanzen sollte man dann aber warm überwintern, so dass sie immer etwas im Wuchs stehen und im Frühjahr dann evtl. nochmal etwas zurückschneiden, damit sie kräftig werden.
Für Gelbe Blätter  (danach wir immer wieder gefragt) kann es verschiedene Gründe geben. Checken Sie einfach durch, woran es liegen könnte.
-- der Topf ist zu klein, so dass sich die Wurzeln nicht entwickeln können. Eine Faustregel besagt, dass die Pflanze sich über der Erde genauso entwickelt, wie die Wurzel Platz zum wachsen hat.
-- schauen Sie in den Wurzelballen, ob da evtl. Drahtwürmer ihr Unwesen treiben. Wurzel auswaschen und neu einpflanzen.
-- düngen Sie wenigstens alle 14 Tage mit einem handelsüblichen Dünger nach Vorschrift. Als Startdüngung darf es auch ein Schlückchen mehr sein.
-- die Pflanzen nicht austrocknen lassen, besonders an heißen Tagen.
Dann sollte sich die Geranie rasch erholen. Denn die gelben Blätter sind nur ein Zeichen dafür, dass der Pflanze die Kraft fehlt, und dann entscheidet sie sich für die Blüten, weil diese zur Fortpflanzung wichtiger sind. Schneiden Sie die großen Blätter einfach ab, bis die Geranie wieder richtig im Wuchs steht.


Fleissiges Lieschen (Impatiens oder auch Balsamine)

Fleissige Lieschen sind Blumen, die den ganzen Sommer über sehr schön blühen, und mittlerweile gibt es sie auch in vielen Farben und Formen. Deshalb ziehe ich sie mehr und mehr den klassischen Balkonblumen wie z.B. den Geranien vor.
Die zwei gefüllten Arten, die oben auf dem rechten Foto zu sehen sind, blühen doch beinahe so schön wie Rosen. Die dunklere von den Beiden konnte ich sogar schon zwei Jahre lang überwintern. Sie dürfen nur nicht allzu kalt stehen, und müssen dann auch immer ein bisschen mit gegossen werden.
Vermehren kann man sie ganz leicht, in dem man beliebige Stücke abschneidet und ins Wasser stellt.
Sollten die Lieschen im Sommer viele gelbe Blätter bekommen, dann brauchen sie mehr Dünger und Wasser.
Ist der Sommer recht heiss, etwa so wie dieses Jahr, dann vertragen sie allerdings keine pralle Sonne, ansonsten sind sie recht anspruchslos.
Im Herbst muss man sie aber eher reinholen als die Fuchsien zum Beispiel. Denn schon bei ca. 3 Grad werden die Blätter glasig. Ob sich das Überwintern lohnt, muss jeder selbst entscheiden. Ich überwintere immer nur die gefüllten Sorten. Die anderen kann man ja im zeitigen Frühjahr in jedem Gartencenter oder Supermarkt kaufen.


Inka (Inca) Lilie
Inkalilie Die Inkalilie (auch Incalilie) ist als Beet- und als Kübelpflanze geeignet. Sie ist verwandt mit der Princesslilie, der einzige Unterschied besteht darin, dass die Inkalilien bis zu 70 cm hoch werden. Sie sind also sehr gut als Schnittblume geeignet. Die Princesslilie dagegen bleibt klein und kompakt und ist eher für den Kübel geeignet. Die Pflege für den Kübel ist aber gleich. Also schauen Sie bitte hier.
Tipp: Wenn Sie verblühte Triebe regelmäßig herausdrehen, nicht abschneiden, so wird dadurch der Wurzelstock angeregt neue Triebe zu bilden.


Korallenstrauch - Erythrina crista galli
Korallenstrauch Korallensträucher stammen aus Argentinien. Sie tragen im Sommer ca. 20 cm lange Blütentrauben mit feuerroten Schmetterlingsblüten, das ihnen den botanischen Namen "Hahnenkamm" eingebracht hat. Im Laufe der Jahre bilden sie dicke, knorrige Stämme. Die Zweige werden im Verlauf der Saison immer länger und neigen sich dann über. Jährlich im Spätherbst werfen die Triebe ihre dreifiedrigen, bewehrten Blätter ab und trocknen weit zurück - unabhängig von Standort und Pflege. Als Winterquartier genügen deshalb dunkle, gerade frostfreie Räume, in denen die genügsamen Sträucher kaum Platz brauchen. Von April bis Oktober können sie im Freien stehen, wo sie einen vollsonnigen, warmen Standort haben möchten.Während der Vegetationszeit reichlich gießen und wöchentlich düngen. Für eine konstante Feuchtigkeit sorgen. Im Winter können ältere Pflanzen, die bereits einen kleinen Stamm gebildet haben völlig trocken stehen. Jungpflanzen hält man leicht feucht. Umtopfen kann man im März, wenn der Ballen gut durchwurzelt ist.
Die Vermehrung ist schwierig, kann aber durch Samen gelingen, die sich in den Fruchtschoten bilden. Sollten sie aufgehen, dann die Pflanze auf eine hellen Fensterbank stellen. Erst wenn sie größer ist, an die Sonne gewöhnen.
Im Alter können die Korallensträucher bis zu 3 m hoch werden.
Vorsicht! sie sind in allen Teilen giftig!


Malve - Schönmalve
Malve Die Malve ist als Zimmerpflanze genauso geeignet wie als Kübelpflanze. Diese hier stand den ganzen Sommer draussen. Sie sollte aber etwas windgeschützt stehen, da sonst die Blätter leicht brechen. Sie verträgt Sonne bis Halbschatten. Die Sonne aber nach dem rausräumen nicht gleich zu grell!
Sonst stellt sie keine besonderen Ansprüche. Gedüngt wird genau wie bei den anderen alle 2 Wochen. Zum überwintern holt man die Malve am besten ins Haus. Gut geeignet wäre ein Winergarten oder ein nicht zu überheizter Raum. Meine steht im Hausflur. Da blüht sie fast den ganzen Winter über weiter.
Wenn man die Malve schön buschig halten will, dann sollte man mutig sein und im Frühjahr um die Hälfte zurückschneiden. Sie erholt sich schnell und bedankt sich mit so einer herrlichen Blütenpracht.
Das abgeschnittene einjährige Holz bekommt im Wasser Wurzeln, man muss aber etwas Geduld haben. Alle großen Blätter abschneiden und vor allem das Wasser öfter wechseln, es bildet sich sehr schnell Fäulnis.
Rausgeräumt wird im Mai und rein muss sie vor den ersten Nachtfrösten.
In dem Topf hier habe ich sogar zwei verschiedene Farben zusammengepflanzt.


Nadelkissen, Leucospermum - Protea
Nadelkissen Das Nadelkissen ist eine direkte Verwandte der größeren Protea, der Wappenpflanze Südafrikas. Auf dem Bild sehen sie die Blüte als Schnittblume. Sie hält sich sehr lange in der Vase. Aber mittlerweile kann man Samen oder Pflanzen von Leucospermum oder Protea im Internet und in gut sortierten Gartencentern als Kübelpflanze kaufen. Zur Pflege muss man einfach nur wissen, wie diese Pflanzen an ihrem natürlichen Standort wachsen.
Die Protea wächst in Südafrika an steinigen Hängen. Darum benötigt sie auch bei uns einen sonnigen und luftigen Standort mit einem durchlässigen und nährstoffarmen Substrat. Verwenden sie also beim Düngen in der Wachstumsphase nur ca. 1/3 der normalen Menge.
Überwintert wird bei ca. 10 Grad. Sollte es kurzzeitig etwas kälter sein, dann wird das aber auch vertragen. Der Standort sollte so hell wie möglich und gut durchlüftet sein. Gießen sie seltener, wobei die Erde trotzdem nie ganz austrocknen darf.

Die Protea ist ein Busch und kann am originalen Standort bis zu 3 m groß werden.


Oleander
Oleander Oleander benötigt zum guten Gedeihen und reichlichem Blütenansatz einen sonnigen, warmen und luftigen Standort. Am besten steht er vor einer Südwand. Es sollte aber ein kühler Winterstandort gewährt werden, am besten in einer Veranda, Wintergarten oder auch Hausflur. Es reicht, wenn er gerade frostfrei, aber hell und luftig steht. Kräftige Pflanzen überstehen auch mal eine frostige Nacht bis -3 Grad.
Oleander benötigt eine gehaltvolle Erde wie Kompost. Gemischt wird mit Lehm und Sand. Wenn man nur die normale Blumenerde zur Verfügung hat, dann sollte man jedes Jahr Anfang Juni umtopfen. Im Sommer den Oleander ständig feucht halten, wenn es heiß ist, dann morgens einen Untersetzer mit Wasser füllen. Gedüngt wird in der Wachstumsphase alle 14 Tage.
Vermehren kann man den Oleander durch Kopfstecklinge, die man unter der 3. Blattetage schneidet. Bei einer Temperatur von mind. 20 Grad wurzeln diese gut im Wasserglas.
Wenn die Pflanze zu groß geworden ist, dann kann man sie im Frühjahr radikal bis auf 1/3 zurückschneiden. Dadurch blüht sie vielleicht den einen Sommer nicht, wird aber sehr schön buschig und neue Stecklinge gibt es auch.


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