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Vermehrung von Zimmer-, Garten- und Kübelpflanzen

Hier gibt es nur ein paar allgemeine Tipps über die verschiedenen Arten der Vermehrung. Genaue Angaben finden Sie dann bei den Pflanzenbeschreibungen.




hat sich aus einem abgefallenen Blatt entwickelt Vermehrung durch Blätter
Es gibt verschiedene Pflanzen, die man statt durch Stecklinge einfach durch Blätter vermehren kann. Das geht zum Beispiel beim Gummibaum oder Usambaraveilchen. Gesunde Blätter einfach ins Wasser stellen, zuerst bilden sich Wurzeln und daraus kommt dann später ein neuer Trieb.
Oder bei Krassula (auch Crassula oder Geldbaum genannt), da ist es noch einfacher. Die Kleine hier hat sich durch ein abgefallenes Blatt entwickelt. Das Blatt einfach auf der Erde liegen lassen. Natürlich klappt das nicht immer, aber einen Versuch ist es wert, wie man sieht.
Wenn die ersten Wurzeln zu sehen sind sollte man aber nicht mehr gießen als sonst, damit die kleinen Pflänzchen nicht faulen.




Mutterpflanze Blatt mit ersten Wurzeln erste Neutriebe Jungpflanze
Ein weiteres Beispiel für Vermehrung durch Blattstecklinge ist der Streptocarpus. Er gehört zur gleichen Familie wie die Usambaraveilchen. Man schneidet einfach ein Stück (oder mehrere) von einem gesunden Blatt ab. Entweder stecken sie die Blattstecklinge in lockere Anzuchterde oder einfach in ein Glas mit Wasser. Dazu darf die Mittelsehne des Blattes aber nur ein paar Millimeter im Wasser stehen, sonst kann es leicht zu Fäulnis kommen. Nach einiger Zeit bilden sich aus der Mitte die ersten Wurzeln. Jetzt aber nicht die Geduld verlieren, das kann eine Weile dauern. Diesen Versuch hier habe ich Ende Oktober gestartet. Und zu Weihnachten waren die Wurzeln sichtbar. Da habe ich das Blatt in lockere Erde eingepflanzt und es mäßig feucht gehalten. Nach einer Weile (Mitte Februar) kam dann aus diesen Wurzeln der neue Trieb. Das alte Blatt habe ich vorsichtig abgeschnitten.
Im nächsten Jahr hatte ich eine kräftige, blühfähige Pflanze herangezogen.
die neue Pflanze




Weitere Infos über den Streptocarpus gibt es in der
Pflanzenbeschreibung



Frühjahrsrückschnitt von einer Malve, die Wurzelansätze sind schon zu erkennen Kopfstecklinge
Bei fast allen Kübelpflanzen funktioniert die Vermehrung durch Kopfstecklinge. Man schneidet mindestens unterhalb des dritten Blattpaares, das untere wird entfernt. Sind die Blätter sehr groß wie bei Malve oder Basilikum z.B., lässt man nur das obere gut ausgebildete Blattpaar stehen, weil alles andere die Pflanze zu viel Kraft kostet. Das merkt man aber dann auch daran, ob die Blätter welk herunger hängen. Dann lieber eins mehr abschneiden.
Generell gilt, Stecklinge sollten nicht in der Sonne stehen, bevor nicht die ersten Wurzelansätze zu sehen sind, aber sie brauchen warme Füße. Umso schneller geht die Bewurzlung, und bei manchen Exoten gibt es ohne Wärme gar keine Wurzeln, ein gutes Beispiel dafür ist Oleander, da ist es mir ganz besonders aufgefallen.
Mit dem Einpflanzen wartet man, bis sich ein paar kräftige, verzweigte Wurzeln gebildet haben, die dann auch die Pflanze gut versorgen können. Ist die Pflanze angewachsen und soll buschig werden (Buntnessel oder Geranie), dann einfach den oberen Blattaustrieb ausbrechen. Will man ein Bäumchen ziehen, z.B. Fuchsie, dann werden sämtliche Seitentriebe entfernt und die Spitze erst dann, wenn die gewünschte Höhe erreicht ist.
Achten Sie immer auf das Wasser, bei Malve z.B. bildet sich leicht Fäulnis. Also lieber öfter wechseln.
Einen Tipp hätte ich noch: Ist eine Pflanze schon krank, dann versucht man ja gern, sie noch zu retten und schneidet rasch ein paar Stecklinge. Das geht aber meistens schief. Also lieber schon an die Vermehrung denken, wenn die Pflanze kräftig und gesund ist und im Wachstum steht.


Stammstecklinge
Hat man lange Triebe zur Vermehrung, dann nimmt man nicht nur den Kopfsteckling. Den Rest schneidet man dann in ca. 10 cm lange Stücke, die aber auch mindestens 3 gesunde, kräftige Blattpaare haben sollten.
Ansonsten kann man genaus verfahren, wie es bei den Kopfstecklingen beschrieben ist.


Teilung des Wurzelballens
Bei Stauden, die im Laufe der Jahre immer größer werden (z.B. Pfingstrose oder Schwertlilie) sticht man im Frühjahr oder Herbst einfach mit dem Spaten ein Teilstück vom Wurzelballen ab oder man gräbt die Wurzel im Herbst aus und teilt sie.


Wurzelausläufer
Essigbaum, Sachsengras oder Ranunkel bilden Wurzelausläufer. Diese sticht man einfach mit dem Spaten aus. Wenn man genug Erde mit aussticht und kräftige Wurzeln dabei erwischt, dann geht das auch im Sommer. Die so gewonnene Pflanze erstmal in einen Kübel pflanzen und schattig stellen, oder etwas zurückschneiden. Und dann im Herbst an Ort und Stelle.


Absenker
Diese Methode eignet sich gut bei Sträuchern oder Büschen, deren Zweige schnell verholzen und über Kopfstecklinge schlecht zu vermehren sind.
Eingentlich habe ich es schon bei den mehrjährigen Pflanzen gut beschrieben, aber der Vollständigkeit halber hier nochmal die Schritte:
Der betreffende Trieb sollte am besten verholzt und ein- bis zweijährig sein. Er wird bogenförmig in eine Erdrinne abgesenkt und festgemacht zum Beispiel mit einem Stock mit Astgabel, oder mit einem Ziegelstein beschweren geht auch. Anschließend auf mindestens 10 Zentimeter Länge mit Erde bedecken, die Triebspitze sollte jedoch aus der Erde hinaus ragen. Ritzt man mit einem scharfen Messer die Rinde an, wird die Wurzelbildung zusätzlich gefördert. Das kann allerdings bei manchen Pflanzen trotzdem sehr lange dauern. Sobald sich dann Wurzeln gebildet haben, trennen sie den Trieb ab und pflanzen ihn am besten erstmal in einen Topf. Ist die Pflanze kräftig genug, spätestens im Herbst, dann aber an Ort und Stelle. Denn viele Büsche oder Stauden, die sonst winterhart sind, können in Topfen erfrieren, weil dann die Wurzelballen total durchfrieren und auch die Wasseraufnahme nicht mehr funktioniert.


Vermehrung von Zwiebeln und Knollen
Dazu lesen Sie bitte den Artikel auf der Zwiebelseite.
selbst züchten, so geht es
Spinnenblume




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