Azalee - Zimmerazalee

In der blütenarmen Jahreszeit gehören die Azaleen zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Meist kauft man sie im blühenden Zustand. Sie blühen von Dezember bis März, werden aber in den Gärtnereien schon vorgezogen.
Licht und Temperatur:  Die Pflanzen sollten nach dem Kauf einen hellen (aber nicht zu sonnigen) und kühlen Standort erhalten. Eine lange Blüte erreicht man bei ca. 10 - 12 Grad. In geheizten Räumen kann es passieren, dass die kleineren Knospen vertrocknen, bevor sie zur Blüte gelangen.
Gießen und düngen:  Azaleen benötigen spezielle Moorbeeterde, diese darf niemals austrocknen. Aber stauende Nässe wird genauso wenig vertragen. Gedüngt wird von Mai bis Juli, am besten mit einem speziellen kalkfreien Dünger, wie er auch für Rhododendren geeignet ist.
Ruhephase und neue Blüte:  Wenn man sie wieder zum blühen bringen will, dann muss unbedingt mit kalkfreiem Wasser gegossen werden und im Sommer muss den Azaleen unbedingt ein Platz im Freien gewährt werden. Nach den Eisheiligen Mitte Mai gräbt man die Töpfe im Garten an einem halbschattigen Platz ein. Die neuen Triebe sollten auf etwa 4 bis 5 Blätter gekürzt werden, auch ein Formschnitt ist dann möglich. Gießt und düngt man wie oben beschrieben, dann erscheinen im Sommer die neuen Knospen. Vor den ersten Frösten werden die Azaleen wieder ins Zimmer geräumt.
Vermehrung:  Eine Vermehrung ist über Stecklinge möglich, ist mir jedoch nie gelungen. Auch in der einschlägigen Literatur habe ich gelesen, dass die Vermehrung nur in Gärtnereien gelingt. Mann sollte sich darauf beschränken, die Pflanzen wieder zur Blüte zu bringen.






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