Drehfrucht - Streptocarpus

Die Drehfrucht stammt aus tropischen Gegenden. Daher ist sie eine Zimmerpflanze, die das ganze Jahr im warmen Raum auf der Fensterbank stehen kann. Sie blüht vom Frühjahr bis zum Herbst und ähnelt in ihren Ansprüchen den Orchideen, da diese ja auch tropischer Herkunft sind. Drehfrucht heisst sie deshalb, weil sich die Früchte die sich nach der Blüte bilden, wie ein Korkenzieher verdrehen. Durch die Zucht von Hybriden gibt es den Streptocarpus in vielen verschiedenen Farben zu kaufen.
Licht und Temperatur:  Ideal ist ein Ost- oder Westfenster, die heiße Mittagssonne wird nicht vertragen. Die etwas behaarten Blätter verbrennen dann recht schnell. Weiterhin mag sie keine Zugluft und sollte nicht zu oft umgestellt werden. Wenn sie haben, dann geben sie der Pflanze über Winter einen etwas kühleren Platz. Aber auch nicht zu kalt, eben nur ein paar Grad weniger.
Gießen und düngen:  Gegossen wird mit abgestandenem Wasser und am besten in den Untersetzer, da die Blätter recht schnell faulen. Die Erde sollte im Sommer immer feucht sein. Im Winter bei einem kühleren Stand genügt es, einmal die Woche zu gießen. Düngen kann man im Sommer alle 14 Tage.
Vermehrung:  Die Vermehrung des Streptocarpus ist ganz einfach. Sie funktioniert genau wie bei Usambaraveilchen durch Blattstecklinge. Dazu schneidet man einfach einen Teil eines Blattes ab und steckt es in die Erde. Aber auch im Wasserglas funktioniert das. Das Blatt sollte aber nicht zu weit im Wasser stehen, sondern höchstens ein bis zwei Millimeter. Dann bilden sich nach einiger Zeit Wurzeln und daraus kommt später ein neuer Austrieb.
Siehe auch: Vermehrung




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