Schiefteller - Achimenes

Wurzelrhizome Triebspitze mit Wurzeln Schiefteller
Der Schiefteller ist eine fast in Vergessenheit geratene Zimmerpflanze. Den Name verdankt sie den unsymmetrischen Blüten. Die Farben reichen von rosa bis violett. Die kleinen Büsche werden ca. 25 cm hoch. Es gibt aber auch hängende Varianten.
Schiefteller mögen einen überwiegend schattigen Platz auf der Fensterbank. Die Erde sollte nährstoffreich und gut durchlässig sein. Während der Wachstumszeit immer reichlich gießen und düngen. Dann blühen sie unermüdlich von Mai bis in den Herbst hinein. Man sollte aber darauf achten, dass beim gießen die Blätter nicht nass werden. Am besten gießt man in den Untersetzer.
Der Schiefteller verträgt kein kalkhaltiges Wasser. Also sollte man das Gießwasser entkalken oder Regenwasser benutzen.
Der Schiefteller wächst aus Wurzelrhizomen (die größten sind ca. 2 cm lang), die den Winter über vollkommen einziehen. Wenn nach der Blüte die Blätter anfangen abzuwelken, dann stellen sie das gießen ein. Danach die trockenen Triebe auf ca. 3 cm abschneiden und den Topf absolut trocken und dunkel bei ca. 10 - 15 Grad überwintern. Ende Februar schüttet man die Töpfe aus und topft die Rhizome neu ein. Rechnen Sie etwa je 8 - 10 Stück für einen Topf. Erst ca. 3/4 mit Substrat füllen, dann die Rhizome hinein und mit 2 cm Erde abdecken. Einmal angießen und dann von unten feucht halten.

Wollen sie mehr oder kräftigere Pflanzen ziehen, dann kann man auch folgendes machen:
Sobald die jungen Pflanzen mindestens 3 Blattpaare haben, schneiden sie über der ersten Blattachsel ab. Die Triebe bekommen im Wasser schnell Wurzeln der Rest der Pflanze beginnt sich an dieser Stelle sogar noch zu verzweigen.
Man muss das aber wirklich gleich im Frühjahr machen, damit sich noch kräftige Wurzelrhizome für die Überwinterung bilden können.




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