Stapelia

Stapelia gehört eigentlich in die Kategorie Sukkulenten, da sie aber als Zimmerpflanze sehr verbreitet ist, will ich sie hier einzeln beschreiben.
Stapelia nennt man auch Aasblume, weil manche Exemplare in der Blüte einen Aasgeruch verbreiten. Damit wollen sie in ihrer natürlichen Umgebung Fliegen zur Bestäubung anlocken.
Sie lieben einen sonnigen Standort und können im Sommer auch gut im Freien stehen. Dort müssen sie allerdings erst an die pralle Sonne gewöhnt werden, da sonst leicht Brandverletzungen entstehen, die nur langsam wieder auswachsen. Ich habe sie allerdings das ganze Jahr über am Süd-Ost-Fenster stehen. Da blüht sie zuverlässig im Juli und es werden jedes Jahr mehr Blüten. Im Sommer sollte die Erde immer feucht sein, im Winter gießt man etwas weniger, da darf sie schon mal leicht austrocknen. Gedüngt wird nur ab und zu während der Wachstumsphase, mehr braucht es nicht.
Die Stapelia ist insgesamt sehr anspruchslos und steht bei mir in normaler Blumenerde. Wird der Topf zu klein, dann kann zu jeder Jahreszeit umgetopft werden.
Vermehren kann man sie durch abtrennen oder herausdrehen eines oder mehrerer Glieder. Die Schnittstelle etwa einen Tag abtrocknen lassen, sind sie herausgedreht, dann kann sofort gepflanzt werden. Am besten in Blumenerde die mit etwas Sand gemischt wird. Den Steckling nur leicht feucht halten, bis das erste Wachstum zu erkennen ist. Vorher darf auch nicht gedüngt werden. Die beste Zeit zum vermehren ist der Frühsommer, aber es sollte das ganze Jahr über möglich sein. Man muss nur eben die Wassergaben immer der Jahreszeit anpassen und geduldig abwarten, bis sich Wurzeln bilden.






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